Bitte klicke das Thema an, das du sehen möchtest!
(Reihenfolge: Das Neueste zuerst - Älteres weiter unten!)
Besuch in Basel vom 29. April bis 2.Mai 2012
Unser Sommerurlaub 2011 in Zingst
Danksagung
Mein 70. Geburtstag
Unser Urlaub in Swinemünde auf Usedom
Besuch der Dinosaurier-Ausstellung in Gießen mit Alina und Noah
Hessen-Fernsehen filmte bei Vogelzüchter Manuel Kömpf
Karl Heinrich Imig zum Allendorfer Bärtzebürger 2009 gekürt
Treffen der ehemaligen Schüler der Volksschule Rhadern 1968/69
mit ihrem letzten Lehrer aus Anlass der 750-Jahrfeier des Dorfes am 9. August 2008
Diese Berichte und Fotos findest du jetzt im Archiv:
Endlich hat es mit einem lange geplanten Besuch bei Christian und Sindy geklappt, nachdem der ursprünglich geplante Termin in den Osterferien wegen meiner Erkrankung wieder abgesagt werden musste. Wir fuhren am Sonntagmittag los, weil ich am Vormittag Orgeldienst hatte und kamen gegen Abend an.
Am Ankunftstag veranstalteten die Gastgeber einen Grillabend. Nach langem Ausschlafen und gemütlichem Frühstück machten wir am Montag einen längeren Spaziergang durch die Randgebiete der Stadt bis zu einem Wasserturm auf der Höhe, allerdings nur mit Christian, weil Sindy arbeiten musste.
Am Dienstag fuhr Christian mit uns zum Rheinfall bei Schaffhausen, wo wir einen schönen Tag mit Schifffahrt und langem Spaziergang und viel Treppensteigen verbrachten. Den Besuch beschlossen wir am letzten Abend im "Restorante Latini" bei einem festlichen Essen.
Am Mittwochvormittag mussten wir uns verabschieden, weil beide wieder arbeiten mussten.
Leider versagte unsere Kamera ihren Dienst, weil ich vergessen hatte, die Akkus aufzuladen. Die Bilder vom Ausflug hat Christian aufgenommen.
Klicke das Bild an, das du groß sehen möchtest. Schließen mit Zurück in deiner Befehlsleiste.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2. - 16. Juli 2011
Vom 2. bis zum 16. Juli verlebten wir einen schönen Urlaub in der Stadt Zingst auf der gleichnamigen Halbinsel."Der Zingst", wie dieser östliche Teil der langgestreckten Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ortsüblich genannt wird, ist ein Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Bis 1872 war der Zingst eine Insel, bis eine schwere Sturmflut den Prerowstrom versanden ließ, der später ganz zugeschüttet wurde. Dadurch wurde eine Landverbindung zum Darß geschaffen, der Zingst wurde zur Halbinsel.
Von unserer Ferienwohnung hätten wir etwa 200 Meter zum Hauptstrand gehen müssen, aber der war immer überfüllt, und außerdem wollten wir gern mal wieder "textilfrei" baden und sonnen. Dazu mussten wir etwa einen Kilometer mit dem Auto fahren. Dieser Strand war nicht so sehr überlaufen und sehr sauber, wir fanden immer einen guten Platz.
Meist hatten wir schöne sonnige Tage, die wir natürlich am Strand mit Baden, Faulenzen und Lesen verbrachten. An einigen wenigen trüben Tagen erkundeten wir die Stadt und unternahmen Ausflüge in die Umgebung. Einmal waren wir mit Fahrrädern unterwegs rund um den "Osterwald", der nichts mit dem Osterfest zu tun hat, sondern so heißt, weil er sich im Osten des Ortes erstreckt. Wir fuhren bis zu den "Sundischen Wiesen", deren Name kommt daher, weil die Stadt Stralsund einstmals Eigentümer war. Tagesausflüge mit dem Auto führten nach Prerow mit der Seemannskirche und dem Darßmuseum sowie zum Künstlerdorf Ahrenshoop. Eine Rundfahrt über den Bodden mit einem Raddampfer stand ebenfalls auf dem Programm. Mehrere Konzerte wurden besucht, so z. B. ein Orgelkonzert mit in der Zingster Kirche, ein Konzert für Trompete und Orgel in der Seemannskirche Prerow und eine Freilichttheateraufführung von "Das weiße Rössl am Ostseestrand", eine Umdichtung der bekannten Operette auf norddeutsche Verhältnisse.
Klicke das Bild an, das du groß sehen möchtest. Schließen mit Zurück in deiner Befehlsleiste.
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint,
ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. (Psalm 90,10)
Auf diesem Wege möchte ich allen Verwandten und Freunden danken, die mir zu meinem
70. Geburtstag
mit dem eindrucksvollen Fest, das Pfarrer Rudzinski mit seiner Andacht unter Gottes Wort gestellt hat,
eine große Freude bereitet haben.
Ihr habt diesen Tag mit Euren Liedern und Wortbeiträgen zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht!
Mein Dank gilt auch den Vertretern des OHGV Nordeck, des VHKA Allendorf und der Gymnastikgruppe MUMM.
Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass durch den Verzicht auf persönliche Geschenke ein Spendenbeitrag
von 800 Euro für die Demenzbetreuungsgruppe des VHKA zusammengekommen ist und dafür danke ich allen Spendern!
Karl Heinrich Imig

12. März 2011
Am 12. März haben wir mit ungefähr sechzig Gästen im Dorfgemeinschaftshaus Allertshausen meinen 70. Geburtstag gefeiert.
Zuerst kamen Vertreter des OHGV und des VHKA sowie der Seniorengymnastik "Mumm" zum Gratulieren.
Danach trafen viele Verwandte und Freunde ein und feierten fröhlich miteinander.
Hier sind einige Bilder, die Manuel aufgenommen hat.
Klicke das Bild an, das du groß sehen möchtest. Schließen mit Zurück in deiner Befehlsleiste.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
> |
|
|
|
|
|
|
17. bis 31. Juli 2010
In der zweiten Julihälfte haben wir in Swinemünde im polnischen Teil der Insel Usedom unseren Urlaub verbracht. Die Ferienwohnanlage "Regina Maris" der Organisation "Baltic Home" war vorzüglich, vor zwei Jahren erbaut und sehr ruhig gelegen. Zur Promenade hatten wir zwei Minuten, zum Strand etwa zehn Minuten zu gehen. An den ersten sonnigen und heißen Tagen haben wir faul am Strand gelegen und das Baden in der Ostsee genossen. An einigen etwas kühleren Tagen unternahmen wir Ausflüge in den größeren deutschen Teil der Insel und erkundeten die "Kaiserbäder" Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Auch ein Ausflug nach Mellentin in den "Botanischen Garten Usedom" und nach Ückeritz zur Ausstellung der chinesischen Tonkrieger-Armee stand auf dem Programm. Bei einem längeren Spaziergang besuchten wir auch einige Sehenswürdigkeiten von Swinemünde.
Brunnen auf der Promenade

An den Fontänen auf der Promenade
12.Juli 2010
Am 12. Juli besuchten wir mit unseren Enkeln Alina und Noah sowie unserer Tochter Andrea die Dinosaurier-Ausstellung im Stadtgebiet von Gießen. Von den riesigen Tiermodellen waren die Kinder sehr beeindruckt. Zum Abschluss gab es für jeden ein Eis und Mittagessen in einem amerikanischen Schnellrestaurant. Anschließend genossen wir einen gemütlichen Nachmittag in unserem Garten in Winnen.
Vor einem Dino im Seltersweg
| In sein Maul passt das ganze Kind! |
Ruhepause |
Auf dem Elefantenklo |
|
|
|
Alina im Dino-Maul |
Noah im Dino-Maul |
Genug von den Dinos! |
|
|
|
20. Mai 2010
Rabenau-Rüddingshausen. Besuch eines Fernsehteams des HR-Fernsehens hatte am Donnerstagnachmittag, dem 20. Mai 2010, der heimische Vogelzüchter Manuel Kömpf in Rabenau-Rüddingshausen. Reporterin Mascha Lütgert, Kameramann Carlos Fuchs und Tonmeister Marco Longobucco machen eine Reportage für die Hessenschau, die am Pfingstsonntag kurz vor 20.00 Uhr gesendet wurde. Kömpf, der auch 1. Vorsitzender des Landesverbandes Hessen der "Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht" sowie deren stellvertretender Bundesvorsitzender ist, gab dem Team vor und während der Dreharbeiten bereitwillig Auskunft über seine gefiederten Freunde. Er züchtet ausschließlich in Europa heimische Vogelarten und tauscht sie in der Regel mit anderen Züchtern oder verkauft sie an diese.
Nach einer eingehenden Besichtigung der Anlage und einer Vorbesprechung zeigte Kömpf vor der Kamera, wie er die verschiedenen Futterarten vorbereitet. Für die Insektenfresser mischt er Mehlwürmer und Heuschrecken, die er zukaufen muss, mit jungen flugunfähigen Fliegen und Heimchen, die er selbst züchtet. Dem setzt er Lebertran und Olivenöl zu, wodurch die Vögel auch ausreichend Mineralien und Vitamine bekommen. Für die Körnerfresser hat er artenspezifische Körnermischungen vorrätig.
Zur Fütterung in der großen Voliere, die 9 m lang, 4 m breit und 2,70 m hoch ist, begab sich auch der Kameramann hinein, um einige Vögel in Großaufnahme vor die Linse zu bekommen. In dieser Voliere sind sieben verschiedene heimische Vogelarten wie Blaukehlchen, Bart- und Tannenmeisen, Erlenzeisige und Kleinspechte jeweils mit einem Pärchen, da sich mehrere der gleichen Art nicht gut vertragen. Ein Kleinspecht war während der Aufnahme fleißig am Hämmern. In dieser Voliere befindet sich auch ein Seidenschwanz-Pärchen, das normalerweise in Sibirien heimisch, aber im Winter auch in unserer Gegend anzutreffen ist. In anderen, teils kleineren Volieren hält der Züchter Stieglitze, Gartenrotschwänze, Kleiber und Neuntöter.
Nach der Fütterung zeigte Kömpf die Beringung einiger sieben Tage junger Heckenbraunellen mit 2,8 mm kleinen Ringen. Diese Beringung ist gesetzlich vorgeschrieben und die gesamte Zucht wird von der Naturschutzbehörde überwacht. Über jeden Zu- oder Abgang eines Vogels muss er genauestens Buch führen. Anschließend filmte das Team in weiteren Volieren und hatte es besonders auf einen Wiedehopf abgesehen, der zwar fast ständig lautstark zu hören, aber nur schwer vor die Kamera zu bekommen war.
Die Frage der Reporterin nach dem Zeitaufwand für dieses Hobby beantwortete Kömpf, der von Beruf Elektroniker ist, mit etwa 1,5 Stunden morgens und rund 2 Stunden am Abend, "und das jeden Tag von montags bis sonntags" jeweils vor und nach der Arbeit.
Nach nahezu drei Stunden hatte das Team schließlich 50 Minuten Bildmaterial "im Kasten", aus dem dann wahrscheinlich ein Fünf-Minuten-Beitrag in der Hessenschau werden wird. Die Frage nach dem Sendetermin beantwortete Reporterin Lütgert so: "Wenn nicht gerade am Pfingstmontag der Maintower einstürzt oder sonst etwas Schlimmes passiert, sind wir am zweiten Feiertag auf Sendung." Später wurde der Beitrag bereits auf den Pfingstsonntag vorgezogen.
Der Bericht ist noch einige Tage im Internet auf der Seite des Hessen-Fernsehens zu sehen.
Klicken Sie dort "hessenschau verpasst?" - "23. Mai" - "Junger Wildvogelzüchter aus Rabenau" an!
Bericht für den Gießener Anzeiger, hier sind einige Fotos:
Warum steht dieser Bericht hier? Vor allem deshalb, weil ich ihn für die Gießener Zeitungen geschrieben habe. Manuel hatte mich freundlicherweise von dem Termin informiert, der Gi. Anzeiger hat ihn auch in voller Länge mit Bild gedruckt, die Gi. Allgemeine aber stark gekürzt und kein Bild gebracht.
Es gibt aber auch einen privaten Grund: Manuel ist der Lebensgefährte von Barbara, und deshalb gehört dieser Bericht unter "Privates".
ALLENDORF/LDA.
(ju). Großer Beifall ging am Dienstagabend durch den überfüllten Bürgerhaussaal in Allendorf/Lda., als Bürgermeister Horst Hormann im Beisein beider Marktfrauen dem Rätselraten ein Ende setzte und Karl Heinrich Imig aus Winnen zum neuen Bärtzebürger kürte. In seiner Laudatio zeichnete Hormann den Lebensweg des im Edertal (Kreis Waldeck) aufgewachsenen Imig nach. Er arbeitete zuletzt als Hauptlehrer und Rektor an der Grundschule in Allendorf, wo er von 1981 bis 2000 fast 1000 Kinder unterrichtete, was über die Jahre gerechnet, fast einem Viertel der heutigen Allendorfer Bevölkerung entspricht.
Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Aktiv und teils als Vorsitzender oder Vorstandsmitglied ist Imig in unzähligen Vereinen und Institutionen tätig. Ausgestattet mit den unverwechselbaren Bärtze-Insignien ist der agile, seit 30 Jahre in Winnen lebende Karl Heinrich Imig, ein würdiger Bärtzebürger.
Der vollständige Bericht steht in der Internetausgabe des Gießener Anzeigers unter Lokales - Kreis Gießen - Allendorf (Lumda).
Auch die Gießener Allgemeine berichtet in ihrer Internetausgabe über dieses Ereignis.
Foto von Manfred Lotz - Fotogruppe im Kulturring Allendorf:
Marktfrau Ulli Ziegler setzt dem neuen Bärtzebürger die Bärtzekapp auf, Elli Müller assistiert

Weitere Bilder vom Heimatabend: Hier klicken!
Liebe Gäste des Heimatabends!
Oft sind es alteingesessene Einwohner aus Allendorf und seinen Ortsteilen, die zur Bärtzebürgerin oder zum Bärtzebürger ernannt werden, manchmal aber auch Zugewanderte. So habt ihr auch in diesem Jahr einen ausgewählt, der erst knapp 30 Jahre euer Mitbürger ist, eingewandert aus dem schönen Edertal im Waldecker Land.
Ich bin noch nicht einmal ein Beigefreiter, denn meine Frau habe ich auch aus der alten Heimat mitgebracht. Immerhin wurden wir aber 1976 von Pfarrer Kühn in der Zionskirche an der Friedhofstraße getraut.
Von den Vereinen, in denen ich tätig bin und die der Herr Bürgermeister eben genannt hat, will ich euch nicht viel erzählen, denn davon haben wir in den Heimatabenden der vergangenen Jahre schon viel gehört und ich will nichts wiederholen.
Über den Förderverein der Grundschule, die heute Schule am Eulenturm heißt, ist aber hier noch nicht gesprochen worden. Ich darf wohl mit Recht behaupten, dass ich 1996 seine Gründung angestoßen habe, und von Anfang an bis heute bin ich in seinem Vorstand tätig. Aber weniger durch mein Zutun, sondern durch den tatkräftigen Einsatz und viele gute Ideen der Vorsitzenden und der Vorstandsmitglieder sowie die Mitarbeit vieler Mitglieder der letzten 13 Jahre ist der Verein zu dem geworden, was er jetzt ist. Immer wieder machen sich Vorstandsmitglieder Gedanken, wie wir durch attraktive Veranstaltungen und Angebote Geld hereinholen können. Ich nenne stellvertretend für alle Aktivitäten die älteste Veranstaltung, nämlich den gestrigen Glühweinstand beim Laternenumzug, der sich in den letzten Jahren zu einem wahren Renner entwickelt hat.
Alle Reinerlöse kommen unseren Kindern zu Gute und es können unbürokratisch Dinge angeschafft werden, die der Schulträger nicht bezahlen würde.
Erwähnen will ich auch, dass dieser Förderverein die Betreuung an der Grundschule organisiert und trägt. Für manche junge Eltern ist diese Einrichtung ein Grund, in dieser Stadt wohnen zu bleiben oder hierher zu ziehen. Ich möchte deshalb an diesem Abend einmal allen Vorsitzenden, Vorstandskolleginnen und den engagierten Mitgliedern der letzten 13 Jahre für ihren Einsatz danken, durch den der Förderverein zu seiner jetzigen Blüte geführt wurde.
Alle Eltern von Grundschulkindern, die noch nicht Mitglied des Fördervereins sind, ermuntere ich: Werden Sie Mitglied in diesem Verein, Sie tun damit auch Ihrem Kind etwas Gutes!
Um alle anderen Vorstandstätigkeiten habe ich mich nicht bemüht, sondern sie wurden an mich herangetragen.
So saß eines Samstagmorgens 1999 ein Vorstandsmitglied des OHGV Nordeck in unserem Wohnzimmer und flehte mich an, in der Jahreshauptversammlung am selben Abend für das Amt des ersten Vorsitzenden zu kandidieren, weil sonst der Verein zu Grunde gehen würde. Alle Einwendungen dagegen halfen nichts, viel Zeit zum Nachdenken und Besprechen mit meiner Familie blieb mir nicht, am Abend war ich Vorsitzender.
Auf ähnliche Weise kam ich zum Vorstandsamt im VHKA. Eines Abends kam meine Frau aus der Kirchenvorstandssitzung nach Hause mit der Mitteilung, dass der bisherige Vertreter unserer Kirchengemeinde sein Amt niedergelegt habe und man halte mich für geeignet, dieses Amt zu übernehmen.
Nicht viel anders kam ich in den Seniorenbeirat. In der ersten Wahlversammlung wollte ich eigentlich als verantwortungsvoller Bürger nur mein Wahlrecht ausüben. Ich war
aber der einzige Teilnehmer aus Winnen, und weil jeder Stadtteil im Seniorenbeirat vertreten sein sollte, konnte ich die Wahl in dieses Gremium nicht verhindern.
Irgendwann in jener Zeit sagte mir ein guter Freund: "Karl, du hast einen großen Fehler, du kannst nicht NEIN sagen!" - - - Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und das NEINSAGEN geübt.
Erster Leidtragender dieses Übens war der Kulturring, der vor wenigen Jahren einen neuen Vorsitzenden suchte, und es wurde mir zugetragen, dass dort im Vorfeld auch mein Name gefallen sei. Aber der soeben zitierte gute Freund habe gesagt: "Den braucht ihr gar nicht erst zu fragen, der sagt nein." Recht hatte er, und dafür ist er jetzt der Vorsitzende jenes Vereins.
Ganz freiwillig habe ich mich der Fotogruppe im Kulturring angeschlossen. Seit meinem 10. Lebensjahr fotografiere ich, zuerst mit der Agfa-Box 6*9, bei der man den Film noch per Hand weiterdrehen musste. Vom Konfirmationsgeld, das damals noch nicht in die Tausende ging wie heute, gab es dann eine Kleinbildkamera, wo der Film schon per Hebel transportiert wurde. Inzwischen bin ich auch im Digitalzeitalter angekommen und hoffe weiterhin, von den Kollegen der Fotogruppe noch einiges zu lernen. Leider sind wir bald ein reiner Alte-Herren-Verein, einige Mitglieder haben die Siebzig schon fest im Blick. Ein bisschen Nachwuchs würde vielleicht frischen Wind in die Gruppe bringen.
Nun hatte ich ursprünglich geplant, euch einiges aus meiner alten Heimat und vielleicht aus meiner Kindheit und Jugend zu erzählen. Das wäre eine längere Geschichte geworden und ich habe das wieder verworfen.
Wie ich nach Winnen gekommen bin, mache ich kurz: Der Beruf hat es so mit sich gebracht. Nach zehn Jahren Lehrer an drei Schulen im Waldecker Land, davon ein Jahr an einer einklassigen Volksschule, bewarb ich mich erfolgreich auf die zeitlich befristete Stelle des Pädagogischen Mitarbeiters am Institut für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität. Zum Ende dieser Tätigkeit waren einige Grundschulleiterstellen im Kreis Gießen frei, und die Bewerbung für Allendorf hatte Erfolg.
Rückblickend kann ich mit Freude feststellen: Das war das Beste, was uns passieren konnte. Recht schnell fanden wir einen großen Freundeskreis und der hat mit dazu beigetragen, dass wir uns hier ausgesprochen wohl fühlen. Besonders freue ich mich, dass ich mich noch immer an meiner alten Schule sehen lassen kann und jedes Mal freundlich begrüßt werde. Das ist nicht überall so.
Nur eure Sprache haben wir noch nicht so richtig gelernt. Verstehen können wir sie ja inzwischen bis auf ein paar spezielle oberhessische Fachausdrücke, die es nur hier gibt. Aber schwätzen können wir sie nicht, schon der Versuch wird zuweilen zum Heiterkeitserfolg!
Noch ein paar Worte möchte ich zur Demenzbetreuungsgruppe loswerden. Da kam uns vor einiger Zeit zu Ohren, es gäbe in dieser Stadt Menschen, die es unmöglich finden, dass wir mit unseren Gästen mitten in der Altstadt herumspazieren oder im Sommer mit ihnen zum Eis essen gehen. Wir würden die "armen Menschen" zur Schau stellen oder zum Gespött machen. Wer so etwas sagt, hat ein armseliges Menschenbild. Das sind keine "armen Menschen", sondern unsere Mitmenschen.
Sie leben vielleicht manchmal in einer Parallelwelt, aber sie haben weiterhin ein Recht, am öffentlichen Leben teilzunehmen wie jeder andere auch.
Wir stellen niemanden zur Schau, sondern versuchen ihnen für drei Stunden in der Woche etwas Abwechslung vom übrigen Alltag zu bieten, der sonst oft ziemlich eintönig ist. Wer sieht, wie diese Menschen aufblühen und sich bei Spaziergängen über die Blumen in den Gärten oder die Hühner am Wegrand freuen, wie sie bei Spielen und beim Erzählen zu lachen anfangen, mit welcher Begeisterung sie den von einer Betreuerin mitgebrachten Hund streicheln, wie sie bei den alten Liedern fröhlich mitsingen oder wie ihnen ein alter Witz wieder einfällt, der freut sich mit ihnen und wird damit für seinen Einsatz reich belohnt.
Wer bisher an dieser Art unserer Tätigkeit Anstoß nimmt, sollte daran denken, dass es auch ihn einmal treffen könnte. Denn es möchte dann wohl niemand weggesperrt oder versteckt werden, sondern man wird dankbar dafür sein, wenn sich Menschen um einen kümmern und noch ein wenig Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Meine Spende soll dem Seniorenbeirat zu Gute kommen, der finanziell recht kurz gehalten wird und auch nicht wie zum Beispiel der Förderverein durch Veranstaltungen Geld hereinholen darf. Der Seniorenbeirat wird voraussichtlich in nächster Zeit einige Computer bekommen, denen allerdings das Betriebssystem und die Monitore fehlen. Dafür wird Geld gebraucht und ich möchte mit meinem Beitrag den Anfang dafür machen. Wer den Seniorenbeirat in dieser Sache ebenfalls finanziell oder praktisch unterstützen möchte, dessen Beitrag wird gern entgegen genommen.
Aus rechtlichen Gründen muss an die Stadtverwaltung gespendet werden, die den Betrag dann an uns weiterleitet.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Diese Bilder verdanke ich Herwig Stein von der Fotogruppe und danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.
Klicke das Bild an, das du groß sehen möchtest. Schließen mit Zurück in deiner Befehlsleiste.Folgende Bilder entstanden beim Marktrundgang am Mittwoch
Pause beim Marktrundgang am Markttag bei Bier oder Glühwein
Hartmut Winkler von der Fotogruppe hat die beiden folgenden Bilder geschickt und benannt:
"Grauer Panther"

"Paradiesvogel"

Anmerkung: Hartmut übt gerade das Fälschen von Fotos!
Am Samstag, dem 9. August 2008 waren Regine und ich auf dem Festkommersabend aus Anlass der 750-Jahrfeier des Dorfes Rhadern, jetzt Ortsteil der Großgemeinde Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Dort war ich im Schuljahr 1968/69 "Alleiniger Lehrer" an der einklassigen Volksschule, bis sie im Zuge der Landschulreform aufgelöst und in die im Bau befindliche Mittelpunktschule Lichtenfels-Goddelsheim eingegliedert wurde.
In der Festschrift zum Dorfjubiläum schreibt meine ehemalige Schülerin Sabine Kelling geb. Ebersbach u. a.:
"Die ersten vier Schuljahre wurde nur auf der Schiefertafel geschrieben. Das konnte ganz schön praktisch sein, wenn man seine Hausaufgaben nicht gemacht hatte, stellte man entsetzt fest: "Ohhh! Jetzt habe ich gerade aus Versehen meine Aufgaben weggewischt!"
Im letzten Schuljahr 1968/69 der einklassigen Schule in Rhadern unterrichtete Lehrer Imig gerade mal 17 Schüler. Das war für Lehrer und Schüler wohl das schönste Schuljahr der gesamten Schulzeit. Ab und zu wurde zum Beispiel die Pause einfach verlängert, weil ein Spiel noch nicht zu Ende war. Aber das schönste Erlebnis war das Schulfest im Sommer 1969. Wochenlang vorher übten wir Theaterstücke ein. Nach einem Festzug durch das Dorf wurde im Mainholz ein großes Dorffest gefeiert, das nicht nur uns Schulkindern, sondern der ganzen Gemeinde in guter Erinnerung geblieben ist. Einige Jahre wurden noch Klassen von Goddelsheim in Rhadern unterrichtet, bis der Neubau der Mittelpunktschule fertig war.

Schuljahr 1969
Reihe vorne von links:
Horst Grosche, Christine Langer, Klaus Debus
Reihe von Stufe 2 von Links:
Helmut Iske, Werner Geldbach, Susanne Pohlmann, Gabriele Sernow, Sabine Ebersbach
Reihe von rechts:
Birgit Langer, Hermann Iske
Reihe von Links:
Friedrich Bröhland, Karin Huhn (halb verdeckt), Manfred Arnold, Gerlind Kamm
Obere Reihe von links:
Elke Frese (halb verdeckt), Lehrer Imig, Heinrich Kelling (halb verdeckt)
Es fehlt der Schüler Wilhelm Iske (wahrscheinlich krank)
Die Kinder gehen seitdem zur Grundschule nach Goddelsheim und können anschließend dort die Haupt- oder Realschule besuchen.
Nach der Schließung des Schulgebäudes in den 70er-Jahren wurde es zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, das 1978 eingeweiht wurde und im Jahre 1990 noch einen Anbau erhielt.
Auch heute gehen noch viele statt ins 'DGH' in die 'Schule'."
Die Ehemaligen - soweit anwesend - in der gleichen Aufstellung wie 1969:

1. Reihe: Horst Grosche, Christine Langer
2. Reihe: Helmut Iske, Werner Geldbach, Susanne Pohlmann, Sabine Ebersbach, Klaus Debus
3. Reihe Friedrich Bröhland, Hermann Iske, Manfred Arnold, Lehrer Imig, Heinrich Kelling
Es fehlen:
Gabriele Sernow, Birgit Langer, Karin Huhn, Gerlind Kamm, Elke Frese, Wilhelm Iske
Im ehemaligen Schulraum - jetzt Saal des Dorfgemeinschaftshauses:
Diese Berichte und Fotos findest du jetzt im Archiv: